Costa Rica – Pura Vida

Schon als ich noch im kolumbianischen Bogota war, hat mir eine Freundin gesagt, dass ich eben diese beiden Worte immer und immer wieder in Costa Rica hören werde und sie eigentlich schon als Begrüßung verwenden sollte. So wandelte ich also durch Costa Rica und rief in losen Rhythmen „Pura Vida“ vor mich hin.  Und es wirkt. Die Menschen rufen es zurück oder lächeln zumindest. Mal freundlich, mal mitleidig. Für wie unpassend oder angebracht sie meinen Schlachtruf auch in diesem Moment gerade halten sollten. Ich rief überwiegend in San Jose. Einer Stadt also, die nicht sofort und zwingend wie das Paradies des puren Lebens wirkt. Familienurlauber sollten sich besser schnell verdrücken und einen der zauberhaften Strände aufsuchen. Dort können sie sogar PURA VIDA in den Sand kritzeln oder pinkeln, oder was weiß ich. In San Jose selbst musste ich erst einmal mit ansehen, wie Jesus mal wieder verknackt und dann auch noch an ein Kreuz genagelt wurde. Ja, es ist Ostern in allen Jahren und überall dasselbe. Der Junge lernt es einfach nicht und büxt mal vorher aus. Ich hingegen muss zugeben, dass ich mein Pura Vida vor allem im Casino erlebt habe. Die Pokerspieler sind gut, die Mädels sind hübsch und alles macht wirklich Laune. Ja, mal ruft man Pura Vida, mal haucht man es. Selbstverständlich bin ich anständig geblieben. So anständig, wie ich es von mir auf einer einsamen Weltreise quer durch die Paradiese der Weiblichkeit gerade noch vor meiner Libido verantworten kann. Nein, im Ernst, ich habe….. Ach, denken Sie doch was Sie wollen! Ich muss los! Pura Libi, äh Vida!

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