Kobe und Nara

Also machen wir es kurz mit Kobe: Da hat auch kein Erdbeben geholfen. Diese Stadt hat so gar nichts. Oder vielleicht hat die  Stadt einfach Pech, dass sie in Japan liegt. Vielleicht wäre die Stadt eine Perle, wenn sie in, sagen wir mal, Venezuela liegen würde. Sicher wäre sie eine Metropole, wenn sie in Bolivien liegen würde.  Und Kobe wäre ein nächtliches Lichtermeer in Kuba. Aber sie liegt eben in Japan und da ist sie schlicht langweilig. Das einzig witzige waren ein paar Secondhandläden unter den Bahntrassen. Das hatte schon was Kurioses. So sehr Japan ein Traum ist, so unnütz ist ein Besuch in Kobe. Ganz anders ist Nara. Da sieht man das alte Japan, da sieht man historische Bauten mit wunderschönen Wandbildern, traumhaften Steingärten, dem größten Holzbau der Welt, zahmen Rehen vor einer beeindruckenden Buddha-Skulptur und einfach wunderschönen Landschaften.  Oh ja, dies wird ein kurzer Eintrag mit einem kurzen Resümee: Besuchen Sie wenigstens einmal im Leben Japan. Und wenn Sie das tun, gehen sie unter anderen nach Nara und lassen Sie Kobe weg.

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