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Vorab-News. Zugegeben, ich vernachlässige diese Seite etwas und es gibt auch selten News in den News. Aber so viel sei erwähnt: Es wird Neues geben. Und es wird wieder tatsächliche Bewegung sein. Ich habe festgestellt, dass ich nach so vielen Jahren auf Reise nicht so einfach in Deutschland oder auch in Thailand einzugliedern bin. Ständig fehlt mir etwas. Die Weite, das Neue, fremde Menschen und Kulturen – einfach alles, was mich wirklich interessiert. Ich bin nicht gut in Wiederholungen. Und ich kann hier oder da nicht in einem noch so netten Büro mit noch so tollen Leuten zusammensitzen und….. na mich eben wiederholen. Ich gehöre ins Flugzeug, aufs Schiff, in Hotels, auf die Straße, in die Spur. So habe ich mit all meinen Medien- Autoren- und Weltreiseerfahrungen lange an einem Projekt gebaut, das mich das wieder tun lässt wofür ich wohl gedacht bin. Es ist nun sehr weit fortgeschritten und ich denke – Toi,Toi,Toi – demnächst wieder exzessiv reisen zu können. Wenn es nach mir geht – und das wird es ja letztlich müssen – sollten die bisherigen vier Jahre Nettoreise und die ca. zwei Jahre Thailand nur der Anfang meiner Reisen gewesen sein. Ich bin wohl nicht dafür gemacht, an einem Ort zu bleiben. Ich habe zu viel erlebt, als dass ich das wieder könnte. Wer Lust hat, kann mir die Daumen drücken, damit das Projekt nun endlich zustande kommt. Denn dann trete ich an, um dauerhaft zu reisen, Geschichten zu finden und zu erzählen und mit tollen Tools Reisende zu inspirieren. Ich hoffe, auch Dich und Sie. Aber nun wieder “pssst!” – Ich melde mich, wenn es soweit ist! (Ich bin ja so aufgeregt!)

001pJubiläum!    Heute vor 7 Jahren wurde ich ein Reisender. Das konnte ich vor meinem Flug nach Delhi am 14.1.2009 mit dem jungfräulichen Pass (dem ersten von vier) in der Hand noch nicht wissen. Seitdem habe ich keine Wohnung mehr, kein Auto und keine Vorhänge, die zu den Platzdeckchen passen. Aber ich habe bislang 99 Länder und hunderte Städte besucht. Ich bin dem Buddhismus sehr nah gekommen, habe Sprachen gelernt und Kulturen entdeckt. Ich habe zwei (und ja, einige halbe und viertel) wunderbare Beziehungen mit tollen Frauen auf drei Kontinenten außerhalb Europas geführt, und mich noch öfter verliebt. Ich habe unglaubliche Menschen mit spannenden Geschichten kennengelernt und neben Japan, Argentinien, Costa Rica, Südafrika und natürlich Thailand auch wieder Deutschland lieben gelernt. Doch ich kann ja nicht gut in allen sechs Ländern gleichzeitig leben, auch wenn ich wieder oft in Deutschland bin. Ich habe unzählige Tempel, Kirchen, Schreine, Moscheen und Synagogen besucht und keinen Platz und keine Religion gefunden, die mich ängstigen konnten. Viele von ihnen haben mich bewegt und mich mehr verstehen lassen. Ich war in einigen der gefährlichsten Städte der Welt, wie es heißt, und fand überall freundliche, offene Menschen, die mich lehrten. Wer auch immer Angst hat, bleibt dumm. Ich habe Freunde auf der ganze Welt gefunden, auch wenn mir zwischenzeitlich die Heimat etwas abgeschmiert ist und manchmal nicht nett zu mir war. Man sagt ja, aller 7 Jahre würde sich das Leben ändern und irgendwann muss ich (oder auch nicht?) wohl diese “Einsamer Wolf”-Nummer wieder aufgeben und sesshaft werden. Wenn ich nur wüsste, wo. Und außerdem gibt es da noch 94 weitere Länder zu entdecken. Was aber jetzt schon bleibt, sind Dankbarkeit und Respekt. Und unerschütterliche, angstfreie Offenheit und Neugier. 14.1.2016 

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Auf zur 100! Ich gebe es ja zu, ich habe lange nichts mehr an dieser Seite getan. Doch nun gibt es Neues. Neue Fotos aus Asien und dem Mittleren Osten, neue Globetrottergeschichten, neue “Gesichter”, neue “Mäxchen”, neue “Klos”. Zudem gibt es neue Reisepläne, die mich in diesem Jahr hauptsächlich durch die von mir schwer vernachlässigten europäischen Länder führen werden. Und wenn ich es dann noch hinbekomme, geht es in diesem Jahr auch noch nach Ost- und Westafrika und mit viiiiiieeeel Glück auch wieder zurück nach Mittelamerika und in die Karibik. Schließlich will ich dieses Jahr noch mein Land Nummer 100 sehen!!!!!

Für all das gibt es neue Partner und vor allem ein sehr aufregendes neues Projekt, das es aber hier noch nicht vorzustellen gilt. Geduld! Geduld! Ja, wenn ich etwas in den vergangenen Jahren gelernt habe, dann, dass man geduldig sein muss. Mit beinahe jedem und fast allem. So denn, viel Spaß mit den neuen Inhalten, jetzt werde ich hier wieder regelmäßig Neues einstellen. 12.6.’15

Ebola-Banner2_500x300Traurige Absage Wie ich ja hier an mehreren Stellen schrieb und wie es auch diverse Zeitungen hier mit Grund abgeschrieben haben, war meine nächste Tour noch in diesem Jahr nach Westafrika geplant. Der Gedanke war und ist, für das übernächste Buch eine besondere Geschichte über die Frauen in Westafrika und ihre Verbindung, Liebe und Ängste zu ihrer, uns meist so unbekannten Heimat möglichst charmant und humorvoll aufzuschreiben. Ein spannendes Projekt für das ich mich bereits mit allen westafrikanischen Botschaften in Verbindung gesetzt hatte, da ein Visum nicht immer leicht zu bekommen ist und man auch nicht in allen Ecken dieses Teils Afrikas „unbetreut“ rumlaufen und rechnerischen kann.

Zunächst dachte ich noch, ich könnte trotz Ebola einige Länder besuchen. Doch nun ist es so, dass man nicht nur um die eigene Gesundheit fürchten muss, sondern dass die Botschaften und schon angeschriebene afrikanische Frauen auch schlicht anderes zu tun haben, als sich um mein Projekt zu kümmern. Das verstehe ich gut, auch wenn es mich traurig macht, dieses Herzensprojekt zu verschieben. Ich hoffe, ich kann im Laufe des nächsten Jahres nach Westafrika reisen.

Ich wünsche allen Menschen in Westafrika nur das Beste und bin fassungslos, dass es mal wieder diesen Teil der Erde so schlimm erwischt. Allen mit denen ich schon im Kontakt war drücke ich auch ganz persönlich die Daumen und hoffe, Ihr bleibt gesund. 3.9.’14

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Der Bacchus unter den Pokergöttern hat zum Schreiben gerufen und alle folgten. Ich auch.  Udo Gartenbach ist die Nummer 1 der Pokerkolumnisten in Deutschland – ach, weltweit! Und wenn diese 50 Kilo fleischgewordene Pokerlust aufruft, Gründe zu notieren, die einen Poker lieben lassen, folgt man gern. Mein Lieblingsliebesgrund war schon immer, dass man weltweit an den Pokertischen neben vielen Donkeys und Riverratten vor allem besonders originelle Menschen trifft. Udo Gartenbach hat es nun geschafft, eine solche illustre Truppe der originellen Version um einen geschriebenen und gebundenen Pokertisch zu versammeln. Und ich bin dankbar, mittun zu dürfen. Raise!

IMG_9933Pokern ist mir schon lange Leidenschaft und dieses Spiel wurde auf meinen Weltreisen immer bedeutender. So habe ich einen großen Teil meiner ersten dreijährigen Weltreise aus Pokergewinnen finanziert, wann immer mich die besuchten Länder haben spielen lassen. Im Gartenbachschen Standardwerk und Schullektüre der Zukunft durfte ich nun neben vielen wirklichen Pokerprofis meine Pokererlebnisse auf allen Kontinenten niederschrieben. Warum? Udo Gartenbach schrieb dazu: „Es gibt wenige, die so viele Länder dieser Welt bereist haben. Es gibt garantiert niemanden, der in all diesen Ländern Poker gespielt hat. Ich freue mich sehr, dass mein Freund Carsten Weidling seine Erfahrungen und Anekdoten als Gastautor in meinem Buch so unterhaltsame beschrieben hat. Poker und seine mitunter skurrilen Erlebnisse unter anderem in Japan, Kambodscha, Korea, ganz Südamerika, Afrika, Europa und in den Hotspots Macau, Sydney und Piggs Peak/Swasiland.  Dass er uns auch noch verrät, warum er auf den Philippinen Casinoverbot hat und wie seine Uhr in Vegas verschwand, sagt uns nur, dass Pokerspieler immer und ausschließlich die Wahrheit sagen.“   Ja, stimmt alles. Und nun wird bestellt, gelesen und dann zurück an die Tische! Und zuvor zu Amazon! 03.07.’14

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Reisepläne - Die aktuell meist gestellte Frage an mich ist, ob, wie und wann meine Reise weitergeht oder ob sie gestoppt wurde. Sie geht weiter. Das Fortschreiten einer weiteren Idee hält mich derzeit in einer Redaktionsphase. Diese Idee wird mein Leben der nächsten Jahre bestimmen und verdient also eine genaue Vorbereitung und viele Gespräche im Hintergrund. Auf dem Reiseplan, so viel darf verraten werden, stehen unter anderem 22 Länder in Westafrika. Wann? – Noch in diesem Jahr! Es juckt fürchterlich in den Reiseknochen. Bis es soweit ist, gibt es in Deutschland, Thailand und Südafrika viel zu tun. Aber der Plan, alle 193 UNO-Staaten (und nun auch extra die Krim) zu besuchen, steht nach wie vor. 09.04.’14

Namibia

Eine soziale Idee. - Nur ein kleiner Zwischenstand. Es freut mich außerordentlich mitteilen zu dürfen, dass die ersten Gespräche mit zwei humanitären Verbänden für eine Zusammenarbeit bei meinen nächsten beiden Reiseetappen ab voraussichtlich Mitte 2014 positiv verlaufen sind. Zu viel gibt es derzeit dazu noch nicht zu sagen, aber es wird eine sehr positive und spannende Aktion geben, die mit meinem Reiserekordversuch verbunden ist. 15.12. ’13

Peking RegelnSchritt in die Mehrsprachigkeit – Erfreulicherweise mehren sich die Anfragen von anderen Reisenden nach Übersetzungen meiner Reisetexte. Natürlich besonders nach Englisch, Spanisch und, in meinem speziellen Fall, Thai. So gibt es nun zumindest Begrüßungen in Englisch und Thai und eine Art Seitenführer in Englisch. Ich hoffe, meinen Freunden und Reisemitstreitern außerhalb Deutschlands so einen kleinen Gefallen getan zu haben. Ob ich in Zukunft alle Geschichten auch zweisprachig verfasse – und ich meine sicher nicht in meinem mehr als dürftigen Thai und Japanisch – muss ich mir noch überlegen. 20.11.’13

Buntes TokioNeues Design - Es wurde Zeit, das Design dieser Seite auch dem anzupassen, worum es geht. Um unsere sehr bunte und wundervolle Welt. Ob nun während toller Reisen oder weil man sich die Welt bunt macht, in dem man immer wieder nach neuen Herausforderungen sucht. Also ist ein bisschen mehr Farbe ins Spiel gekommen. Zudem gibt es einige neue Funktionen und man kann leichter auf ihr surfen. So kommen Sie nun im Nanosekundenbereich von Buenos Aires nach Tokio, von Botswana  nach Sydney und von Costa Rica nach Thailand. Wunderbar. Und so preiswert und schnell. Ich habe dafür Jahre gebraucht. Viel Spaß auf der leicht erneuerten Seite. 16.10.’13 

Presseerklärung 8.10.’13 Nachdem nun einmal wieder ein fürchterliches Leck auf der “anderen Seite” zu bestehen scheint, und so die Presse über ein laufendes und bei weitem nicht entschiedenes Verfahren informiert wurde, habe ich diesmal dann doch Lust, nach zwei Jahren Schweigen etwas dazu zu sagen. Derzeit ist die angestrebte Klage gegen mich vom Gericht noch nicht zugelassen. Mein Anwalt und ich gehen auch nicht von einer Klagezulassung aus. Aber im Falle es zu einer öffentlichen Verhandlung kommt, erfahre auch ich nach mehr als zwei Jahren endlich, was da beim MDR überhaupt passiert ist und warum das für einen Staatsanwalt von Interesse ist.

Was den Erpressungsvorwurf gegen mich betrifft, kann ich nur sagen, dass das vermeintliche Opfer, Ex-Unterhaltungschef Udo Foht, mehrfach aktenkundig ausgesagt hat, dass er nicht von mir erpresst wurde. Viel mehr gibt es eigentlich so auch nicht zu sagen. Außerdem hat kein Auftraggeber, der MDR oder Herr Foht Vorwürfe gegen mich erhoben. Die Vorwürfe bleiben also absurd und ich bleibe Herrn Foht dankbar.

In den 15.000 Seiten Akten, die mir zugänglich sind und die durch Fernsehgebühren und Steuern bezahlt wurden, hat sich nichts Belastendes gegen mich ergeben. Es gab meinetwegen bundesweite Hausdurchsuchungen mit mehr als 40 Beamten, eine 3-monatige Abhöraktion meiner Telefone und es wurden ein paar Dutzend Zeugen aus all meinen Lebensbereichen und -Zeiten gehört. Und nichts davon hat den Vorwurf der Erpressung bestätigt.  Siehe auch die Klageschrift. Ich stelle mich natürlich dem Verfahren, aber ich halte es für eine unfassbare Geldverschwendung öffentlicher Mittel und eben für absurd. MDR und Staatsanwaltschaft haben über Jahre Hunderttausende Euros ausgegeben, um wegen einer Sache zu ermitteln, von der alle Seiten sagen, dass sie dadurch keinen Schaden erlitten haben.

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Wenn etwas so absurd ist, ist es auch unterhaltsam. Ich werde also versuchen, bei einer tatsächlichen Klagezulassung das Kuriose, Absurde und Witzige herauszustellen. Da alles mit öffentlichen Geldern bezahlt wurde, sollte man das Publikum auch unterhalten.  Ein Spaß wäre auch, wenn ich bei diesem Unsinn schuldig gesprochen werde, mir den Namen des Staatsanwaltes in Schönschrift auf den Hintern zu tätowieren. Man muss schließlich auch verlieren können. Ob er Spaß versteht?

Ich befinde mich seit 4,5 Jahren fast ständig für meine Buch-, TV- und Internetprojekte auf Reisen um die Welt, doch dafür komme ich selbstverständlich jederzeit nach Deutschland zurück und beantworte weiterhin jede Frage.