Pokerspaß

Guter Tag in Vegas

Guter Tag in Las Vegas

Ich liebe Poker!

Ehrlich, mich  fasziniert das Pokerspiel schon lange. So ist es auch kein Wunder, dass ich vielen Ländern meiner ewigen Reise Poker gespielt habe. In welchen nicht? Nur in denen nicht, in denen es verboten ist. Offiziell. Man mag es nicht glauben, sogar in Brasilien, wo sonst alles möglich ist, darf man es nicht. In meiner zwischenzeitlichen Wahlheimat Thailand leider auch nicht. Aber nach Kambodscha oder gar nach Macau waren es nur wenige Fahr- oder eben Flugstunden. Auch in Japan und einigen anderen Ländern gibt es gar keine Casinos. Und selbst wenn, so hat man, wie zum Beispiel in Singapur, wundervolle neue Casinos mit unter anderem gefühlt tausenden Baccara-Tischen, aber kein Pokerspiel.

So pokerte ich mich in gut 40 Ländern um die Welt und war dabei nicht nur in den großen Casino-Städten dieser Welt und sammelte Eindrücke. Ich empfinde die Casinos in Australien als zu teuer, habe die wildesten Spiele meines Lebens in Kolumbien gespielt, die größten Zocker in Korea und auf den Philippinen erlebt und habe in total abgewirtschafteten aber sehr sympathischen Casinos von Paraguay und Uruguay gespielt. (In Cebu habe ich sogar Casinoverbot bekommen, weil ich mich dann doch zu sehr und soooo asienuntypisch über die Spielweise aufgeregt habe. Sorry.) Und ich besuchte sogar in Swasiland – ja, Swasiland! – das, was sie da den Poker-Hotspots Afrika nennen, in Piggs Peak. In den ersten zwei Jahren meiner Weltreisen habe ich beinahe ein Drittel der Reise nur durch Pokergewinne finanziert. Das kann sich doch sehen lassen, oder? In Las Vegas verbrachte ich ein paar Wochen beinahe ununterbrochen an den Tischen. Und auch in San José in Costa Rica, auch wenn man da ständig von den durchaus arbeitsamen Frauen abgelenkt wird. Aktuell pokere ich im “Schiffscasino” quasi vor aber eigentlich mitten in Buenos Aires. (Kuriose Gesetzeslage!) 

Also ja, ich bin ein Poker-Enthusiast. Gelernt habe ich bei der Poker-Bundesliga und deren Sachpreis-Turnieren, doch nun mache ich die Welt damit unsicher. Und natürlich habe ich darüber geschrieben. Zunächst in vielen Kolumnen Pokerolymp. Später durfte ich auch noch über das weltweite Spiel – inklusive “Stöckchenpoker” an den Lagerfeuern im Okavango-Delta von Botswana und eine Art Sachpreis-Poker bei als Hausmädchen verkleideten Dealerinnen in Tokio – im Buch “111 Gründe, Poker zu lieben” von Poker-Bachus Udo Gartenbach veröffentlichen.

So viel dazu. Ich muss jetzt wieder ins Casino hier in BA. Auch wenn die Pokertische dank Corona ein ganz klein bisschen eigenartig wirken. 😉 

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